Aus dieser Skizze lässt sich gut die Sondenlänge in Abhängigkeit
vom Winkel und von der Grundstücksgröße individuell ablesen.
Schonen Sie Ihren, schon angelegten, Garten vor Verunstaltungen durch alte Bohrsysteme.
Das GRD®-System vereint die Verfahrensvorteile horizontal und vertikal verlegter Erdwärmekollektoren/ Erdwärmesonden. Das System nutzt mehrdimensional sowohl die Breite als auch die Tiefe des Grundstücks ohne tiefliegende Grundwasserhorizonte zu beeinträchtigen. Die eigens entwickelte Technik senkt erheblich den technischen Aufwand.
Je größer die Spreizung, desto geringer die mögliche gegenseitige Beeinflussung. Die Erdwärmesonden liegen mit max. 11 - 47 m Tiefe größtenteils unterhalb der von Jahreszeiten und Sonneneinstrahlung beeinflussten Bodenzone. Das ermöglicht einen konstanten Wärmeentzug.
Je nach Größe und Bebauung des Grundstücks können die Erdwärmesonden von der Mitte oder vom Grundstücksrand aus erstellt werden.
Einsatzmöglichkeiten
Wärmepumpen können immer eingesetzt werden wenn eine Vorlauftemperatur von 50°C ausreicht um die Räume eines Gebäudes zu beheizen. Dies ist bei Gebäuden mit üblichen Fußbodenheizungen immer der Fall. Bei den übrigen Heizungssystemen, wie z.B. Heizkörpern reichen 50°C Vorlauftemperatur ebenfalls häufig aus. Um zweifelsfrei festzustellen ob eine Wärmepumpe für Ihr Gebäude geeignet ist, empfehlen wir eine vorübergehende Vorlauftemperaturbegrenzung während der kältesten Tage der Heizperiode. Dies ist bei allen Heizsystemen einfach möglich. Gerne unterstützen wir Sie bei der Überprüfung.
Erdwärmesonden
Die Erdwärmesonden werden auf die tatsächlich eingesetzte Wärmepumpe abgestimmt und ermöglichen somit eine optimale Wärmeaufnahme. Die Dimensionierung erfolgt mit Hilfe einer Planungssoftware (EED) auf der Basis des Gebäudeheizenergiebedarfs.
GRD®-Verfahrensmerkmale
Heizen und Kühlen möglich
Durch Schrägbohrungen volle Ausnutzung der Grundstücksfläche
Bohrungen werden mit Druckluft und Wasser, ganz ohne Chemie durchgeführt
Nutzung der Gebäudeabwärme durch Unterbohrung
Sicheres Bohrverfahren - Bohrlochstabilität durch Verrohrung
Minimale Aufstellfläche für die kompakte Bohranlage
Eine Bohrstelle - kein Umsetzen der Bohreinheit - hinterlässt kaum Spuren im Garten
Geringe gegenseitige Sondenbeeinflussung durch radiale Anordnung der Sonden
Die gute Regeneration des Untergrundes garantiert wohlige Wärme auch in langen, kalten Wintern.
Sondenanbindung bei
herkömmlichen Systemen
Bohrgerät für Schrägbohrverfahren
(nur 1,5 m breit und 2,8 m lang)
Nach Abschluss der Bohrarbeiten
einschl. Sondenanbindung an
Verteiler mit Schrägbohrverfahren
Merkmal
Vorteil
Nutzen
1.
Schrägbohrungen (Radialbohrungen) von 35° bis 65°
schnelle Regeneration der Erdwärme durch oberflächennahe Einflüsse (Sonne, Regen)
niedrige Betriebskosten
2.
geringe Bohrtiefe bis 47 m Tiefe
problemlose Genehmigung auch in Wasserschutzzonen bis III/b
keine Beeinträchtigung tiefer liegender „Grundwasseretagen“ (Grundwasserhorizonte)
3.
kleines, leichtes und leises Bohrgerät
modulare Bauweise
"Stellungswechsel" auf Drehkranz
kaum Einsatzbeschränkungen durch beengte Zugangsverhältnisse auf dem Grundstück
Transport mit Kleinlaster / Anhänger
keine zusätzliche Schäden durch Raupenfahrwerk
keine Wiederherstellung von Pflaster, Rasen, Pflanzen
geringer Platzbedarf
kaum Flurschaden, saubere Arbeitsweise
4.
"sternförmiges" Bohren
große Wärmetauschfläche im Gesteinsvolumen
schneller Austausch von Wärme und Kälte
5.
Schachtwerk (Kunststoffschacht, Tiefe + Durchmesser: 1 m)
saubere Installation
immer wieder zugänglich
Wartungsfreundlich
Erweiterungsbohrungen nachträglich möglich
6.
Handhabung / Bedienung
leichte unkomplizierte Handhabung
rascher Auf - und Abbau, kurze Rüstzeiten
7.
Spülung mit Luft und / oder Wasser
umweltfreundlich
kein verschmutzter Bohraustrag, der teuer entsorgt werden muss
8.
Erdwärme vs. Luftwärme
umweltfreundlich
Dieselersparnis gegenüber konventionellen Vertikalbohrern
lautloser Betrieb
Energieeinsatz: ¾ Erdwärme – ¼ Strom für WP (cop 4)